Biographien

Ralph Manno – Klarinette

„Phänomenale Intensität“ schreibt die NEUE ZÜRCHER ZEITUNG über Ralph Manno. Er gehört zu den führenden Klarinettisten in Europa. Er war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Herbert-von-Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und ist Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs. 1987 wurde er Soloklarinettist des WDR Rundfunkorchesters in Köln, 1989 holte ihn Sergiu Celibidache nach München zu den Philharmonikern. Seine internationale Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker führte ihn z. B. in die Suntory Hall/ Tokio, ins Lincoln Centre/ New York, in die Philharmonien von Köln, Berlin und München, in die Musikhalle Hamburg oder ins British Museum/ London. Seine  Karriere wird ergänzt durch eine äußerst umfangreiche CD-Produktion. Bereits mit 29 Jahren wurde er Professor an der Musikhochschule Köln. Er ist Gründer des internationalen Festivals KONTUREN im Max Ernst Museum Brühl.



Michaela Paetsch Neftel – Violine

„…Ihr Spiel ist wunderbar gehaltvoll, aber gleichzeitig von einer hinreißenden Samtigkeit,“ so das renommierte Magazin THE STRAD über Michaela Paetsch Neftel. Die amerikanische Geigerin absolvierte ihr Studium bei Ivan Galamian und Szymon Goldberg. Als Solistin und Kammermusikerin ist sie im internationalen Musikleben gefragt und gastierte in der Carnegie Hall und Avery Fischer Hall in New York, in der Library of Congress in Washington DC. Sie ist Preisträgerin großer internationaler Wettbewerbe wie z.B. dem Reine Elisabeth Wettbewerb in Brüssel und dem Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau. Als herausragende Geigerin ihrer Generation ist sie bei renommierten Orchestern wie BBC London, Gewandhaus Leipzig, NHK Tokio, Residenzorchester Den Haag zu Gast. Für Teldec hat sie die 24 Capricen von Paganini als erste Frau auf CD eingespielt, viele weitere CD-Aufnahmen erhielten internationale Anerkennung.



Guido Schiefen – Violoncello

1968 geboren, studierte er in Köln bei Alwin Bauer und auf Meisterkursen bei Siegfried Palm und Maurice Gendron. Er wurde Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und erhielt neben anderen Auszeichnungen den Kunstförderpreis des Landes NRW, sowie einen Preis beim internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb Moskau 1990. Seit seiner Jugend konzertiert Guido Schiefen als Solist und Kammermusiker mit bedeutenden Orchestern (z.B. WDR Köln, Festival Strings Luzern, Bamberger Symphoniker), Ensembles und Pianisten. Zahlreiche hochgelobte CD-Einspielungen und spektakuläre Auftritte – so bei Festivals wie der Bachwoche Ansbach, int. Beethovenfest Bonn, Rheingau-Musikfestival, in vielen wichtigen Musikmetropolen in aller Welt – haben seinen Ruf als einer der führenden deutschen Cellisten gefestigt.



Liese Klahn – Klavier

Sie studierte bei Eliza Hansen und Karl-Heinz Kämmerling und erhielt Anregungen in Meisterkursen bei Wilhelm Kempff in Positano, Nikolaus Harnoncourt und Gustav Leonhardt. Konzerte bei namhaften Festivals, darunter Ludwigsburger Schlossfestspiele, Beethovenfest Bonn, Carinthischer Sommer. Die Pianistin konzertierte als Kammermusikpartnerin von Sabine Meyer, dem Wiener Streichsextett. Liederabende mit Thomas Quasthoff, Juliane Banse, Christiane Iven und anderen. 1994–2000 Gründung und künstlerische Leitung des Kammermusikfestivals „auf-brüche“ in Dresden. 2002 Gründung von „MelosLogos – poetische Liedertage in Weimar“, künstlerische Leitung des jährlich stattfindendes Festivals der Klassik Stiftung Weimar. Dozentur für Kammermusik am Musikgymnasium Schloss Belvedere (Musikhochschule Weimar).