Programm 1
| Béla Bartók (1881-1945) |
„Contrasts“ für Klarinette, Violine und Klavier (1938) |
| Johannes Brahms (1833-1897) |
Trio op. 114 a-moll für Klarinette, Violoncello und Klavier |
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| Olivier Messiaen (1908-1992) |
„Quatuor pour la fin du temps“ für Klarinette, Violine Violoncello und Klavier |
Drei Glanzlichter der Kammermusik sind in diesem Programm vereint.
Die beiden berühmten Musiker, der Geiger Joseph Szigeti und der Klarinettist Benny Goodman, bestellten bei Bartok ein Trio für Violine, Klarinette und Klavier mit der Bitte, dass die Komposition eine brillante Klarinettenpartie und eine virtuose Violinkadenz enthalte. Bartok kam diesem Ansinnen mit seinen 1938 komponierten „Kontrasten“ genial nach. Die Uraufführung fand in der Carnegie Hall in New York mit dem Komponisten selbst am Klavier statt.
„Lieben Sie Klarinette?“ Mozart, Weber und Brahms waren in sie verliebt, nachdem Meister dieses Instruments ihren Weg gekreuzt hatten. Bei Johannes Brahms war es der Meininger Klarinettist Richard Mühlfeld ihm haben wir es zu verdanken, dass Brahms, als er eigentlich schon mit seinem kompositorischen Schaffen abgeschlossen hatte, doch noch ein Klarinettentrio (und ein Klarinettenquintett) schrieb.
Das „Quartett auf das Ende der Zeiten“ ist das zentrale Kammermusikwerk in Olivier Messiaens kompositorischen Schaffen. Ein eigenwilliges und erschütterndes Werk, entstanden in einem Europa der Apokalypse. Kaum eine andere Komposition hat die Entwicklung der Musik des 20. Jahrhunderts mehr beeinflusst. Die Uraufführung fand am 15. Januar 1941 vor 5000 Häftlingen im Kriegsgefangenenlager in Görlitz statt. Entscheidende Inspirationsquelle für Messiaen war der Satz auf der Offenbarung des Johannes „Hinfort soll keine Zeit mehr sein“. Tiefste Stille und erschütternde Dramatik, Licht und Dunkelheit, Farben, unendliche Hymnen und expressive Virtuosität lösen einander in einer derartigen Intensität ab, wie sie wohl kaum in einer anderen Kammermusik zu finden ist.
Programm 2
| Musik zwischen den Weltkriegen | |
| Darius Milhaud (1892 1974) |
„Trio“ für Klarinette, Violine und Klavier (1937) |
| Béla Bartók (1881-1945) |
„Contrasts“ für Klarinette, Violine und Klavier (1938) |
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| Igor Strawinsky (1882-1945) |
„L’histoire Du Soldat“ für Klarinette, Violine und Klavier (1919) |
| Aram Khatchaturian (1903-1978) |
Trio für Klarinette, Violine und Klavier (1932) |
Exemplarische Werke der klassischen Moderne mit folkloristischen Wurzeln sind in diesem außergewöhnlichen Kammermusikprogramm vereint. Ungewöhnlich ist auch die Triobesetzung Klarinette, Violine und Klavier, spannend dieser Kombination in einem Konzert zu huldigen.
Milhauds Trio ist ein spielerischer Einstieg in das Konzertprogramm. Frische Melodik und Leichtigkeit, mediterrane Atmosphäre und südamerikanische Klänge, gar nicht so weit von Astor Piazzolla entfernt, vereinen sich in diesem kurzweiligen Trio.
Das temperamentvolle Trio des armenischen Komponisten Aram Khatchaturian greift Melodien seiner Heimat auf. Gekonnt verbindet er impressionistische Koloristik mit der Volksmusik seiner armenischen Heimat zu einem elementaren, rhythmischen Stil. Ein klangvoller Dialog zwischen den einzelnen Instrumenten beginnt.
Die beiden berühmten Musiker, der Geiger Joseph Szigeti und der Klarinettist Benny Goodman, bestellten bei Bartok ein Trio für Violine, Klarinette und Klavier mit der Bitte, dass die Komposition eine brillante Klarinettenpartie und eine virtuose Violinkadenz enthalte. Bartók kam diesem Ansinnen mit seinen 1938 komponierten „Kontrasten“ genial nach. Die Themen der drei Sätze sind vom Geist der Volksmusik inspiriert und stehen zwischen den rein folkloristischen Stücken Bartòks und den in Amerika entstandenen Spätwerken.
Die Suite von Igor Strawinsky „Histoire Du Soldat“ hat fünf Sätze. Expressive Tänze (Tango-Walzer-Ragtime) und Märsche bestimmen diese wegweisende Komposition.
Programm 3
| Märchenerzählungen | |
| Robert Schumann (1810-1856) |
Märchenerzählungen für Klarinette, Violoncello und Klavier |
| Leos Janacek (1854-1928) |
Märchen für Violoncello und Klavier |
| Claude Debussy (1862-1918) |
1ier Rhapsodie für Klarinette und Klavier |
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| Claude Debussy | Sonate für Violoncello und Klavier |
| Bohuslav Martinu (1890-1956) |
Sonatine für Klarinette und Klavier |
| Robert Schumann (1810-1857) |
Märchenerzählungen für Klarinette, Violoncello und Klavier |
Wie ein roter Faden zieht sich das Thema Märchen durch dieses poetische Kammermusik-Programm und beleuchtet dabei ganz unterschiedliche Facetten.
„Pierrots Kampf mit dem Mond“ wollte Debussy ursprünglich seine Sonate für Violoncello und Klavier überschreiben. Janacek fand die Anregung für sein Stück in einem Märchen von Wassily Schukowski. Debussys Klarinettenrhapsodie und Martinus Sonate für Klarinette und Klavier verstehen sich eher als freie, rhapsodische Erzählungen. Die Klammer für dieses feinsinnige Programm bildet eines der letzten Werke von Schumann: Märchenzählungen.